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Freitag, 27. November 2015, 08:01

Haus-Dämmung und Armortisierung der Kosten

Hallo zusammen,

wir sind ein glückliches Ehepaar, welches gerade auf der Suche nach einen geeigneten Haus ist.
Gerade eben erst haben wir angefangen und uns stehen viele Fragezeichen ins Gesicht geschrieben.

Ein Haus steht in näherer Auswahl und hat laut Internetinformation einen Endenergiebedarfvon 156 kWh/(m²*a).
Es ist ein Reiheneckhaus mit 118m² Wohnfläche mit Gas-Zentralheizung aus dem Jahre 1973 im schönen NRW.

Wir haben uns das Expose zukommen lassen und nun tauchen dort 2 Werte auf.
Zu einen wieder der auf der Internetpräsenz aufgezeigte Endeenergiebedarfswert des Gebäudes von 156 kWh/(m²*a).
Zum Anderen der Primärenergiebedarfswert des Gebäudes von 180 kWh/(m²*a). Wo genau ist der unterschied zwichen den beiden Angaben?
Laut Markler liegen die Gas-Kosten im Jahr bei 1200€. Ist das bei den oben genannten realistisch?

Falls man jetzt auf die Idee kommt neu dämmen zu wollen, welche Ersparnisse kann man erreichen?
Als Fassadendämmung gibt es 3 Möglichkeiten wie ich gelesen habe und natürlich gibts auch die Möglichkeit einer Dachdämmung.
Was ich gelesen habe ist, dass eine aufwendige Fassadendämmung maximal 30% Ersparnis bringen soll.
Dagegen lesen wir bei der Dachdämmung Werte von 20%.
Die Gas-Heizung kann man natürlich auch noch tauschen, die Rechnung lassen wir aber erstmal.

Die Frage für uns ist, lohnt sich eine Neudämmung überhaupt? Firmen werden mir sagen, dass ich besser neu dämmen soll. Das wird aber keine objektive Meinung sein, da nicht neutral! Ein Haus bewohnt man, bis die Treppen nicht mehr zu steigen sind bis zur Rente.
Heißt mit 30 Jahren sind's noch 35 Jahre Wohnzeit. Natürlich hat man auch eine Aufwertung des Hauses durch Dämmung erreicht, die man beim späteren Verkauf teilweise wieder rein bekommt.

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Nun zu den 3 Beispielrechnungen, die ich gemacht habe:

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Eine weitere Frage ist, wie kann man auch im späteren Verlauf (Haus schon gekauft und 5 oder 10 Jahre bewohnt) dämmen? Ist das möglich ohne große Einschränkungen, wenn man dort schon wohnt? Oder sollte man in jedem Fall vor Einzug die Dämmarbeiten machen lassen?

Vielen Dank im Voraus für alle Info's & Beiträge!

ReLaX ;)

superboy

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2

Montag, 11. Juli 2016, 15:22

Tut mir leid, dass ich da im Detail nichts beitragen kann, aber ein sehr lesenswerter Artikel zu Passivhäusern hilft vielleicht dabei:

http://www.heimwerker-news.de/passivhaus-als-fertighaus/

Im Großen und Ganzen werden die Kosten mit bis zu 15 % höher angegeben, allerdings spart man sich nahezu gänzlich die Heizkosten. Und Ob man es so rechnen sollte, denke ich übrigens nicht. Ich würde noch langfristiger, sprich auch für eine spätere Generation denken, die mit einem Passivhaus weit geringere bis keine Energiekosten hat. Denn billiger wirds sicherlich nicht.
Stärke bedeutet auch zu wissen, dass man nicht immer stark sein kann.

fussballgott

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3

Montag, 19. Dezember 2016, 13:10

1200 € für ein ganzes Haus ist schon recht realistisch angesetzt, würde ich sagen. Das hab ich vor ein paar Jahren in meiner kleinen 70 qm Wohnung auch in etwa gezahlt. Allerdings war das Haus energietechnisch eine Vollkatastrophe. Schlechte Fenster, schlechte Isolierung. Usw.

superboy

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4

Montag, 26. Juni 2017, 08:48

Kenn ich nur zu gut. Vor allem in den alten Mietshäusern, die rein privat vermietet sind, wird dann renoviert, wenn es gar nicht mehr anders geht.
Stärke bedeutet auch zu wissen, dass man nicht immer stark sein kann.

5

Samstag, 5. August 2017, 14:24

Hallo zusammen, die Wärmedämmung ist wirklich ein sehr spannendes und wichtiges Thema. Wir haben uns vor Kurzem ein Haus gekauft und sind gerade dabei es zu renovieren und müssen auch die Wärmedämmung im ganzen Haus erneuern, da diese so gut wie gar nicht vorhanden ist. Wir haben auf https://www.heimwerkerherz.de/waermedaem…keiten-gibt-es/ einen sehr interessanten und weiterführenden Artikel zu diesem Thema gefunden. Es ist enorm wieviel man durch eine gute Wärmedämmung sparen kann! Meiner Meinung nach eines der bedeutendsten Themen beim Hausbau!

Grüße

superboy

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6

Freitag, 11. August 2017, 12:08

Hi Mekka,
danke für den Link. Sehr empfehlenswert und gut zu lesen!
Stärke bedeutet auch zu wissen, dass man nicht immer stark sein kann.