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Samstag, 24. Juni 2017, 09:21

Hauskauf - welche Kosten kommen auf einen zu?

Hallo zusammen! :)

meine Lebensgefährtin und ich spielen mit dem Gedanken zu kaufen anstatt zu Mieten.
Seit unserer Ausbildung wohnen wir nun in einer 47cm² Wohnung (Dachgeschoss) ohne Balkon/Garten und möchten, da wir mittlerweile beide unbefristete Verträge haben und unsere Ausbildungen beendet, haben endlich umziehen!

Wir haben eine Warmmiete bis 700€ kalkuliert, im Moment zahlen wir 460€ warm und bekommen im Jahr aber noch rund 1000€ NK wieder.
Wir haben keine Kinder und werden auch keine bekommen da wir uns gegen Kinder entschieden haben, wir müssen also nur für 'uns' kalkulieren.

Bei der Warmmiete auf dem Dorf was schönes zu bekommen ist aber eher schwierig auf unseren Dörfern und sind und mögen es auch lieber 'für uns'. Mit Nachbarn haben wir ziemlich schlechte Erfahrungen gemacht :huh:

Wir mögen auch etwas verwöhnt sein, unsere Eltern haben jeweils beide Eigentum und wir sind mit Haus und Garten aufgewachsen, ansonsten sind wir aber eher von den sparsamen :D

Da die Zinsen momentan so unfassbar niedrig sind spinnen wir etwas vom Hauskauf.
Wir sind beide noch jung, gerade mal 25 Jahre und jeder sagt immer das es das beste Alter ist zum kaufen aber da das ein riesen Schritt wäre möchte ich auch bestens informiert sein.

Wir kommen brutto auf ca. 2800€ und bis auf einen KFZ Kredit (der vorher auf jedenfall ausgelöst wird, da nur noch 2500€ offen), haben wir keine Schulden.
Unsere Arbeitsplätze sind sicher, soweit man das heutzutage sagen kann (Bankangestellte/Einzelhandelskauffrau). Unsere Gehälter werden jährlich nach oben angepasst, mit Sonderzahlungen/Weihnachtsgeld/Urlaubsgeld.

Angerechnet haben wir kleine Raten auf eine lange Laufzeit mit ca. 120.000 - 150.000€ Vollfinanzierung. An EK wollen wir nur gehen wenn am Haus was sein sollte.
Elektriker/Dachdecker/ect. ist alles im Familiären Umfeld vorhanden.

Aber was würden für zusätzliche Kosten aufkommen?
Ich weiß das man Steuer zahlt und auch Versicherungen. Was muss ich sonst noch bedenken?

Ein Termin bei der Bank wird natürlich noch gemacht... das ist nur vorab für mich zur Info damit ich besser recherchieren kann :-)

Lieben Dank & schönes Wochenende!
Caro :)

superboy

Anfänger

Beiträge: 39

Wohnort: Freiburg

Beruf: Physiotherapeut

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Montag, 26. Juni 2017, 08:51

Notarkosten kommen dazu. Grunderwerbssteuer. Ist das, was mir jetzt auf die Schnelle einfällt.
Stärke bedeutet auch zu wissen, dass man nicht immer stark sein kann.

3

Sonntag, 6. August 2017, 04:32

Wir haben bei unserem Haus 15000 an den Makler bezahl (knapp 6% wobei es Unterschiede gibt was die Makler verlangen)
16500 gingen erst mal ans Finanzamt für den Grunderwerb (6,5% in Schleswig Holstein aber auch hier in jedem Bundesland anders)
5000 hat der Notar kassiert (2%)

Wir haben kein Gutachten erstellen lassen (das hat schon seine Richtigkeit) aber wer von Fremden kauft sollte das in betracht ziehen.
Und plant etwas Geld für Umzug neue Farbe und so Sachen mit ein.

Wir haben unser Haus für 255 000 gekauft und noch mal 40 000 für Nebenkosten in die Hand genommen
(das sind die 10 bis 20% die von den Banken immer so gerne gesehen werden.

Hätten wir Vollfinanziert hätten wir ca 300 000 aufnehmen müssen.
Bedenke also das euer Haus am Ende nur so viel Kosten darf wie nach Abzug der Nebenkosten übrig bleibt.
Wollt ihr Maximal 150 000 aufnehmen und ich nehme mal die ca 15% von uns dann darf das Haus nur etwa 130 000 kosten.

superboy

Anfänger

Beiträge: 39

Wohnort: Freiburg

Beruf: Physiotherapeut

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4

Freitag, 11. August 2017, 12:13

130000 € sind sportlich. Viel bekommt man dafür nicht. Um welche Region geht es denn eigentlich? In manchen ist das sicher machbar. In anderen bekommt man dafür gerade mal ein Klo.
Stärke bedeutet auch zu wissen, dass man nicht immer stark sein kann.